Pride Month: Was ist das?

Pride Month: Was ist das?

Die wörtliche Übersetzung ist „stolzer Monat“. Seit 1970 gibt es den „Pride Month“, der auf die Belange von gleichgeschlechtlichen Paaren aufmerksam macht. In diesem Monat findet auch der Christopher Street Day als Höhepunkt statt. Den Anfang nahm diese mittlerweile weltweite Veranstaltung in New York, wo im Juni 1969 gewaltsame Razzien der Polizei in Bars mit schwulem Publikum zu Verletzten und Toten führte. Danach organisierten sich schwule und lesbische Menschen und protesierten öffentlich gegen die Repressionen und Unterdrückung.

2026 Christopher Street Day in Berlin mit Kirchenbeteiligung

Einige Landeskirchen beteiligen sich mit eigenen Wagen bei den örtlichen Umzügen. In der  Landeskirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz wurde 2016 gleichgeschlechtliche Paare kirchlich getraut. Seit einigen Jahren gibt es auch einen Wagen der Landeskirche auf dem Christopher Street Day in Berlin. Ein Kirchenkreis hat jetzt sogar eine Queerness-Referentin.

Langer Weg in der Kirche

Wir schwer und steinig der Weg in der Kirche zu einem gleichberechtigten Leben von schwulen und lesbischen Paaren ist, zeigt das Buch: „Pfarrerin mit Frau“ von Sibylle Biermann-Rau. Sie beschreibt darin Ihre Erfahrungen, Ängste und Demütigungen als lesbische Pfarrerin von Ihrem Dienst“herrn“. Ein wichtiges Buch nicht nur im „Pride Month“, das Mut macht.

 

 

 

 

Was geschah am 20. Juli 1906?

Was geschah am 20. Juli 1906?
Das Jahr 1906 hat viele Höhepunkte und Veränderungen. In Europa beginnt die Industrialisierung. Stassenverbindungen wie der Simplontunnel werden eröffnet. Wilhelm Voigt, besser bekannt als Hauptmann von Köpenick besetzt das Rathaus in Berlin-Köpenick.
San Francisco wird in Amerika durch ein verheerendes Erdbeben komplett zerstört.

Aber was geschah in Finnland?

Im kleinen Finnland werden radikale Veränderungen im Parlament vorgenommen. Der mittelalterlichen Vierständereichstag wird abgeschafft. Dafür gibt es nur noch ein Parlament, den Reichstag.
Aber die wichtigste Veränderung war das Wahlrecht für Frauen. So ist Finnland das erste Land in Europa, was Frauen das Wahlrecht zuerkannte.

Stöbern Sie in unseren Büchern nach Biografien von Frauen aus Deutschland, die vielleicht ncht die Welt, aber doch vieles bewegt haben.

Zwei Frauen mit Regenschirmen schauen auf ein Denkmal

Kalenderblatt 13. April 1986

Kalenderblatt 13. April 1986 Papst Johannes Paul II., auch als der „Reisepapst“ benannt, ist am 13. April 1986 in Rom. An diesem Tag besuchte er als erster Papst der Neuzeit eine Synagoge und bezeichnete Juden als „ältere Brüder im Glauben“. Damit schlug er einen neuen Weg im Verhältnis mit dem Judentum ein. Der Besuch der Weiterlesen

Bild mit einem Männerkopf und Schrift dazu

Kalenderblatt 12. März 1676: Paul Gerhardt stirbt

Kalenderblatt 12. März 1676: Paul Gerhardt stirbt. Gottesdienstbesucher kennen den Liederdichter aus dem Gesangbuch. Ohne seine Lieder wäre ein Gottesdienst gar nicht denkbar. Was hat er an schönen Liedern hinterlassen, obwohl er in einer Zeit lebte, in der es nicht viel zum Freuen gab. Der Dreißigjährige Krieg wütete über das Land. Die Menschen sehnten sich Weiterlesen

Denkmal mit Mann mit Mütze

Kalenderblatt 25.2.1956: Stalin wird vom Sockel gestoßen

Vor 70 Jahren am 25. Februar 1956 wurde der Personenkult um Josef W. Stalin beendet. Auf dem 20. Parteitag der KPdSU rechnete Nikita S. Chruschtschow mit dem Diktator Stalin ab. Das Zitat aus der Rede Nikita S. Chruschtschow auf dem Parteitag „Die Willkür einer einzelnen Person regte auch andere zur Willkür an und ermöglichte sie.“ Weiterlesen

Buchtitel Leopold

Leopold ist da

Unserer neustes Buch „Leopold – Der Junge am See“ ist in der Auslieferung. Der Roman von Antonia Weberling nimmt uns mit in die Vergangenheit und Zukunft. Die Geschichte um Leopold zieht uns in den Bann und die Spannung bleibt bis zur letzten Zeile. Wir wünschen dem Buch viele Leserinnen und Leser.  Hier geht es zum Weiterlesen

Evangelischer Kalender 2026 in der Auslieferung

Der Evangelische Kalender 2026 für Kirche und Diakonie ist seit dem 4. August 2025 ausgeliefert. Der praktische Taschenkalender, den es seit über 50 Jahren gibt, wird seit letzten Jahr komplett plastikfrei produziert.

Im Innenteil ist besonders viel Platz für Notizen am Sonntag, dem Tag, der in der Kirche und Diakonie einen ganz besonderen Stellenwert hat. Ein Lesebändchen verhindert das umständliche Suchen.

Sowohl die täglichen Losungen und die liturgischen Farben für die Sonntage sind  veröffentlicht.

Ein Kalender für Mitarbeitende in Kirche und Diakonie, die auf einen Blick analog die wichtigen liturgischen Texte und Losungen und Hinweise auf kirchliche Gedenktage und Jubiläen haben möchten.

Hier können Sie online den Kalender bestellen.